Magazine M - R
Macondo
"Die Lust am Lesen". Die Literaturzeitschrift erscheint im Verlag im Laerfeld (Bochum). Herausgeber
sind Frank Schorneck und Petra Vesper. Aus der Selbstdarstellung: "Macondo
ist ein Magazin für und über Literatur und Fotografie. Macondo erscheint
seit 1998 halbjährlich zu einem Themenschwerpunkt in einer Auflage von
3000 Exemplaren mit ca. 100 Seiten im DIN A4-Format und wird über den
Buchhandel und Abonnementversand vertrieben. (...) Zielsetzung von Macondo
ist die Verbreitung junger und unbekannter deutschsprachiger Literatur
sowie die Vermittlung eines Überblicks über den aktuellen Buchmarkt."
manuskripte
Eine der wichtigsten und bedeutendsten deutschsprachigen Literaturzeitschriften,
gegründet im Jahr 1960. Herausgeber sind Alfred Kolleritsch (seit der
Gründung) und Günter Waldorf. Seit 1995 wird die Zeitschrift vom "manuskripte
Literaturverein" herausgegeben. Sitz der Redaktion ist Graz. Pro Jahr
erscheinen vier Hefte. Zu den Autoren zählen u.a. Barbara Frischmuth,
Peter Handke, H. C. Artmann, Gerhard Rühm, Friedrich Achleitner, Peter
Bichsel, Oswald Wiener, Ernst Jandl, Friederike Mayröcker, Gert Jonke,
Urs Allemann, Jürg Laederach, Elfriede Jelinek, Franzobel, Kathrin Röggla,
Raoul Schrott, Werner Schwab, Paul Wühr, Joseph Zoderer und Urs Widmer.
Die "Neue Zürcher Zeitung" schrieb: "Tatsächlich sind aus dieser Zeitschrift
manuskripte die meisten der heute bekannten Avantgardeautoren Österreichs
hervorgegangen." Seit 1981 wird der "manuskripte"-Preis verliehen, zuerst
jedes Jahr, seit 2000 alle zwei Jahre.
Matrix
"Zeitschrift für Literatur und Kunst", herausgegeben von Traian Pop, erscheint im Pop Verlag, Ludwigsburg. Neben Traian Pop ist Francisca Ricinski-Marienfeld Redaktionsleiterin, zum Redaktionsrat gehören Jan Koneffke, Horst Samson, Dieter Schlesak und Gérard Blua.
Der
Maulkorb
"Zeitschrift für Literatur und Gesellschaft". Erscheint
viermal im Jahr, herausgegeben vom Literaturverein Maulkorb (Dresden).
Verantwortlicher Redakteur ist Silvio Colditz. Aus der Selbstdarstellung:
"Der Maulkorb möchte seinen Lesern mit Kurzgeschichten und Satire,
Lyrik und Essays anspruchsvolle und kurzweilige Lektüre bieten. Der
Maulkorb verpasst sich Selbst, seinen Autoren und Lesern keinen solchen,
sondern fordert zum Nachdenken auf. Der Maulkorb will seine Leser unterhalten
und bietet einen Querschnitt durch Kultur und Gesellschaft. Der Maulkorb
beschreibt und betrachtet, analysiert und kommentiert aus unterschiedlichsten
Standpunkten und Genres."
Miromente
"Zeitschrift für Gut und Bös". Herausgegeben von Kurt Bracharz, Daniela
Egger, Ulrich Gabriel und Wolfgang Mörth. 5 Ausgaben pro Jahr. Erscheint
im Verlag Unartproduktion Dornbirn-Wien. Auf der Homepage finden sich
einige Leseproben aus den einzelnen Heften.
Der Mongole
wartet
Zeitschrift für Literatur und Kunst, erscheint im Zenon Verlag (Düsseldorf).
Die erste Ausgabe erschien im November 1994, Herausgeber ist Michael
Arenz. Pro Jahr erscheint eine Ausgabe mit mittlerweile rund 500 Seiten
(!). Die einzelnen Bände bieten Prosa, Lyrik und Bildende Kunst
u.a. von David Albahari, Walter Kappacher, Dieter Süverkrüp, Peter O.
Chotjewitz, Gerhard Köpf, außerdem zahlreiche Texte von Autoren
der Klassischen Moderne.
Muschelhaufen
Jahresschrift für Literatur und Grafik. Hrsg. von Erik Martin (Viersen).
Neben Essays und Rezensionen auch Lyrik und Erzählungen - alle
Texte sind Erstveröffentlichungen. Das Erscheinen der Zeitschrift wurde inzwischen eingestellt, lieferbar sind inzwischen nur noch die Ausgaben Nr. 46 (2006) und Nr. 47/48 (2007/2008), wie auf der Homepage zu lesen ist. Diese existiert wohl vorerst weiter.
Neue Sirene
"Wegweisende Literatur der Gegenwart". Herausgegeben von Bettina Hohoff.
Zum Redaktionsbeirat gehören Dr. Irmgard Ackermann, Rüdiger Fischer,
Dr. Peter Hoffmann und Prof. Hans Joachim Lechler. Redaktion ist München.
Aus der Selbstdarstellung: "Seit 1994 gibt es die internationale mehrsprachige
Publikation 'Neue Sirene', die halbjährlich erscheint. In jeder Ausgabe
stoßen Sie auf Autoren/innen aus verschiedenen Sprachen und Ländern.
In den bislang erschienenen Ausgaben 1 bis 22 stellen wir Beiträge von
214 Autoren/innen aus 44 Ländern und mindestens 29 Sprachen vor, die
die stilistische und thematische Vielfalt der internationalen Gegenwartsliteratur
auffächern. (…) Bei allen Beiträgen, ob es sich nun um Lyrik, Prosa
oder Essays handelt, treffen die Leser/innen auf Erstveröffentlichungen
in der Originalsprache oder auf erstmalige Übersetzungen aus anderen
Sprachen ins Deutsche."
Ostragehege
"Die literarische Arena". Erscheint seit 1994 viermal jährlich.
Die rund 70 Seiten jeder Ausgabe enthalten Beiträge zur Literatur (Lyrik,
Prosa, Essays, Interviews, Porträts und Rezensionen), bildenden Kunst
(Grafik, Malerei und Fotografie) und zeitgenössischen Musik. Herausgeber:
Literarische Arena e.V. Vorsitzender: Peter Gehrisch (Dresden und Lwowek
Slaski). Zur Redaktion gehören Richard Thomas Günther (Reichstädt),
Axel Helbig (Dresden) und Uta Wiedemann (Dresden).
Paraguas
Aus der Selbstdarstellung: "PARAGUAS ist ein E-Zine für junge Kunst
und Literatur, eine digitale Kunstzeitschrift. PARAGUAS erscheint alle
vier Monate. Die Ausgaben des Magazins sind im pdf-Format auf [der]
Website gratis verfügbar. PARAGUAS hat es sich zur Aufgabe gemacht,
vor allem junge und bislang unbekannte Kreative zu fördern. PARAGUAS
will eine Plattform für Aufstrebendes sein. Das Magazin ist eine Gemeinschaftsarbeit
von kunstinteressierten Jugendlichen aus dem deutschsprachigen Raum.
2005 wurde das Projekt von dem Bielefelder Mark Heywinkel ins Leben
gerufen. (…) 2006 wurde das Magazin mit dem bundesweiten mb21-Medienaward
ausgezeichnet."
Parapluie
"Elektronische Zeitschrift für Kulturen - Künste - Literaturen",
herausgegeben von Parapluie e.V., Verein zur Förderung und Vermittlung
von Literatur, Kunst und Kultur auf multimedialer Basis, Tübingen. Im
Archiv finden sich zahlreiche Texte. Die Redaktionsleitung liegt bei
Alexander Schlutz.
Perspektive
"hefte für zeitgenössische literatur". Pro Jahrgang erscheinen zwei
Hefte. Die Redaktion sitzt in Graz. Medieninhaber und Herausgeber ist
der "Verein Literaturgruppe Perspektive", ebenfalls Graz. Verantwortlich
sind Helmut Schranz und Ralf B. Korte. Ältere Hefte stehen als pdf-Datei
zur Verfügung.
PhiN - Philologie
im Netz
Erscheint vierteljährlich. Eine Fachzeitschrift für Sprach-,
Literatur- und Kulturwissenschaft mit Aufsätzen und Rezensionen
"von jeweils übereinzelsprachlichem Interesse".
plumbum
Die Literaturzeitschrift der "edition
carpe plumbum", Leipzig. Die Zeitschrift, die zweimal im Jahr
erscheint, will ein "Experimentierfeld für Literatur, Grafik und
Gestaltung" bieten (aus der Selbstdarstellung). Zum Redaktionsteam
gehören Thomas Siemon, Carl-Christian-Elze, Michael
Blümel und Michaela Siemon.
Podium
Hrsg. vom Literaturkreis Schloss Neulengbach in Wien. Erscheint in der
Printversion seit 1971 mit vier Nummern pro Jahr. Im WWW sind ausgewählte
Beiträge aus den Heften ab der Nr. 100 nachzulesen. Zahlreiche
literarische Texte und Rezensionen. Alle zwei Jahre Ausschreibung des
Gesswein-Literaturpreises.
Der Poetenladen
Galerie für neue Literatur, "ein virtueller Raum für Dichtung".
Aus der Selbstdarstellung: "Der Poetenladen versteht sich als Galerie
für zeitgenössische Literatur. Es werden Autoren mit ihren Texten vorgestellt,
wobei eine Redaktion über die Auswahl entscheidet. Der Poetenladen möchte
Offenheit und literarischen Anspruch verbinden. Das angegliederte Forum,
gleichsam die Werkstatt des Poetenladens, ermöglicht Interessierten,
Beiträge zu kommentieren und Texte zur Diskussion zu stellen. Es gibt
Kolumnen, Zettelkästen, Gedichte, Storys. Die Seite ist seit Mai 2005
im Netz." Monatlich wird ein "Debütpreis" vergeben, dotiert
mit jeweils 150 Euro. Herausgeber: Andreas Heidtmann, Leipzig.
& Radieschen
"Zeitschrift für Literatur", ist "die vom Verein ALSO (Anno Literatur Sonntag) gegründete Literaturzeitschrift, die vor allem jungen AutorInnen eine Möglichkeit zur Präsentation und Publikation ihrer Texte bieten will. Leserinnen und Lesern möchten wir damit einen neuen Zugang zur lebendigen 'jungen' Literaturszene eröffnen" (aus der Selbstdarstellung). Verantwortlich ist Andreas Plammer (Wien).
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