Paul Ernst
Bibliografie der Forschungsliteratur
Zum Autor
Paul Ernst (1866-1933) gilt als Hauptvertreter der neuklassischen Bewegung im deutschen Drama um 1900. Nach Anfängen im Naturalismus wandte er sich einer an der griechischen Tragödie orientierten Dramatik zu. Sein theoretisches und künstlerisches Werk wurde in der Forschung intensiv diskutiert, geriet aber nach 1945 weitgehend in Vergessenheit.
Forschungsliteratur
- Bucqüt-Radczewski, Jutta: Die neuklassische Tragödie bei Paul Ernst (1900-1910). Würzburg 1993.
- Fäsi, Robert: Paul Ernst und die neuklassischen Bestrebungen im Drama. Leipzig 1912.
- Goepfert, Herbert G.: Paul Ernst und die Tragödie. Leipzig 1932.
- Hugelmann, Hans: Paul Ernst. Wirklichkeit, Weltanschauung und Prosaform. Erlangen 1939 (Erlanger Arbeiten zur deutschen Literatur. 13).
- Kuekelhahn, Kurt: Das Weltbild Paul Ernsts. Dresden 1938 [zugl. Diss. Leipzig 1938].
- Kutzbach, Karl August: Die neuklassische Bewegung um 1905. Paul Ernst in Düsseldorf. Emsdetten 1972.
- Lange, Rudolf: Theorie und Praxis im Drama bei Paul Ernst. Diss. Göttingen 1948.
- Pohlheim, Karl Konrad: Paul Ernst und die Novelle. In: Zeitschrift für deutsche Philologie 103 (1984), S. 520-538.
- Potthoff, Adolf: Paul Ernst. Einführung in sein Leben und Werk. München 1935.
- Potthoff, Adolf: Paul Ernst und der franzoesische Naturalismus. In: Die neueren Sprachen 14 (1936), S. 317-338.
- Röttcher, Guenter: Paul Ernst in seiner Auseinandersetzung mit dem deutschen Idealismus. Diss. Heidelberg 1953.
- Stolberg-Wernigerode, Hans Peter: Paul Ernsts Ansichten über das Drama. Diss. München 1952.
- Woehrmann, Andreas: Das Programm der Neuklassik. Die Konzeption einer modernen Tragödie bei Paul Ernst, Wilhelm v. Scholz und Samuel Lublinski. Frankfurt/M. 1979 (Tübinger Studien zur deutschen Literatur. 4) [zuvor Diss. Tübingen 1978].
Hinweise zur Bibliografie
Diese Bibliografie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Forschung zu Paul Ernst spiegelt die wechselvolle Rezeptionsgeschichte seines Werks wider. Die neuklassische Bewegung, deren prominentester Vertreter er war, ist ein interessantes, aber noch wenig erforschtes Kapitel der deutschen Literaturgeschichte. Für Hinweise auf weitere Titel sind wir dankbar.