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Sekundärliteratur

Philipp Hafner

Forschungsliteratur zum Wiener Komödiendichter

Zuletzt aktualisiert: 02.04.2024

Philipp Hafner (1735-1764) gilt als einer der bedeutendsten Begründer des Altwiener Volkslustspiels. Obwohl er nur 29 Jahre alt wurde, hinterliess er ein beachtliches Werk, das die österreichische Theatergeschichte nachhaltig beeinflusste. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit seinem Schaffen konzentriert sich auf seine Position im Wiener Theaterleben der Maria-Theresianischen Aera sowie auf sein Verhältnis zur zeitgenössischen Kritik.

Grundlegende Forschungsarbeiten

  • Alker, Ernst: Philipp Hafner. Ein Altwiener Komödiendichter. Wien und Leipzig 1923. (Theater und Kultur, Bd. 9)
  • Baum, Ernst: Hafners Leben und Werke. In: Hafner, Philipp: Gesammelte Werke. Hrsg. v. Ernst Baum. Bd. 1. Wien 1914. S. 3-161. [Nachdruck: 1975]
  • Eyer, Ingrid: Das lyrische und dramatische Werk Philipp Hafners. Seine weltanschauliche und stilistische Position in der österreichischen Literatur der Maria-Theresianischen Aera. Diss. Wien 1986.
  • Zwerenz, J.: Philipp Hafner als Begründer des Alt-Wiener Volkslustspiels. Diss. Wien 1927.

Verhältnis zur Kritik

Hafners Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Literaturkritik, insbesondere mit den Gottschedianern, ist ein wichtiges Forschungsfeld:

  • Baum, Ernst: Hafners Verhältnis zur Kritik. Diss. Wien 1904.
  • Baum, Ernst: Philipp Hafners "Reisende Komödianten" und die Wiener Gottschedianer. Leipzig 1909. (Euphorion, Ergänzungsheft 8)

Rezeption und Bearbeitungen

  • Hackl, Hermine: Die Komödien Philipp Hafners in der Bearbeitung von Joachim Perinet. Diss. Wien 1925.

Hinweise zur Forschungslage

Die Forschung zu Philipp Hafner ist überschaubar, was angesichts seines frühen Todes und des begrenzten Werkumfangs nicht überrascht. Dennoch verdient der Autor als Wegbereiter des Wiener Volkstheaters mehr Aufmerksamkeit. Für Interessierte empfiehlt sich als Einstieg die umfassende Darstellung von Ernst Baum in der Werkausgabe von 1914, die auch heute noch als Standardwerk gilt.