Friedrich Halm
Forschungsliteratur zum österreichischen Dramatiker
Friedrich Halm (1806-1871), mit bürgerlichem Namen Eligius Franz Joseph Freiherr von Münch-Bellinghausen, war einer der erfolgreichsten österreichischen Dramatiker des 19. Jahrhunderts. Unter seinem Künstlernamen verfasste er zahlreiche Buehnenwerke, die an den führenden Theatern der Zeit aufgeführt wurden. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit seinem Werk ist allerdings überschaubar geblieben.
Forschungsliteratur
- Boden, Gerhard: Der Stil in den Dramen Friedrich Halms. Görlitz 1911. [Zugleich Diss. Greifswald 1911]
- Peltz, Rudolf: Halm und die Buehne. Diss. Münster 1925.
- Schneider, Hermann: Friedrich Halm und das spanische Drama. Berlin 1909. (Palästra, Bd. XXVIII)
Hinweise zur Forschungslage
Die Forschung zu Friedrich Halm ist ausgesprochen dünn. Dies verwundert angesichts der grossen Buehnenresonanz, die seine Werke zu Lebzeiten fanden. Besonders sein Drama "Der Sohn der Wildnis" (1842) und "Griseldis" (1835) wurden häufig gespielt. Die vorhandenen Arbeiten konzentrieren sich auf stilistische Fragen sowie auf Halms Verhältnis zum spanischen Drama, das einen wichtigen Einfluss auf sein Schaffen ausübte.
Für die künftige Forschung wäre eine umfassende Neubewertung seines Werkes wünschenswert, die auch seinen Beitrag zum österreichischen Theaterleben des Vormärz und der nachrevolutionären Zeit berücksichtigt.