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Sekundärliteratur

Ernst Hardt

Forschungsliteratur zum Dramatiker und Rundfunkpionier

Zuletzt aktualisiert: 18.08.2024

Ernst Hardt (1876-1947) war ein deutscher Schriftsteller und Theaterintendant, der vor allem als Dramatiker und später als Rundfunkpionier bekannt wurde. Sein neuromantisches Versdrama "Tantris der Narr" (1907), das den Tristan-Stoff bearbeitet, brachte ihm den Kleist-Preis ein und machte ihn zu einem der meistgespielten Dramatiker seiner Zeit. Später wurde Hardt zum Intendanten des Westdeutschen Rundfunks in Köln und arbeitete dort mit Bertolt Brecht zusammen.

Forschungsliteratur

  • Hay, Gerhard: Bertolt Brechts und Ernst Hardts gemeinsame Rundfunkarbeit. In: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft 12 (1968). S. 112-131.

Hinweise zur Forschungslage

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Ernst Hardt ist äußerst begrenzt. Die einzige hier verzeichnete Arbeit widmet sich seiner Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht beim Rundfunk in den späten 1920er Jahren, nicht seinem literarischen Werk. Dabei wäre eine ausführlichere Untersuchung seines dramatischen Schaffens durchaus lohnend, da Hardt zu seiner Zeit grosses Ansehen genoss.

Sein Drama "Tantris der Narr" wurde von Max Reinhardt inszeniert und erlebte europaweite Aufführungen. Als Intendant des WDR (1926-1933) setzte er sich für anspruchsvolle Literatur im Rundfunk ein, bevor er von den Nationalsozialisten entlassen wurde. Sein Leben und Werk böten reichhaltig Material für künftige Forschungen.