| Aus Liebe zum geschriebenen Wort
Sekundärliteratur

Karl Kraus

Forschungsliteratur zum Herausgeber der Fackel

Zuletzt aktualisiert: 03.03.2024

Karl Kraus (1874-1936) zählt zu den einflussreichsten Publizisten und Satirikern der deutschsprachigen Literatur. Als Herausgeber der Zeitschrift "Die Fackel", die er von 1899 bis zu seinem Tod zunächst mit anderen Autoren, später allein verfasste, übte er scharfe Kritik an Presse, Politik und Gesellschaft seiner Zeit. Seine sprachkritischen Arbeiten und sein monumentales Drama "Die letzten Tage der Menschheit" haben bleibenden Eindruck hinterlassen.

Sprachkritik und Pressekritik

  • Arntzen, Helmut: Karl Kraus und die Presse. München 1975.
  • Heller, Erich: Karl Kraus und die Ethik der Sprache. Zum 100. Geburtstag von Karl Kraus: 28. April 1974. In: Austriaca. Beiträge zur österreichischen Literatur. Festschrift für Heinz Politzer zum 65. Geburtstag. Hrsg. v. Winfried Kudszus u. Hinrich C. Seeba. Tübingen 1975. S. 298-314.
  • Thalken, Michäl: "Ein bewegliches Heer von Metaphern". Sprachkritisches Sprechen bei Friedrich Nietzsche, Gustav Gerber, Fritz Mauthner und Karl Kraus. Frankfurt/M., Berlin, Bern u.a. 1999. (Literatur als Sprache, Bd. 12)

Satire und Gesellschaftskritik

  • Bohn, Volker: Satire und Kritik. Über Karl Kraus. Frankfurt/M. 1974.
  • Kraft, Werner: Das Ja des Neinsagers. Karl Kraus und seine geistige Welt. München 1974.

Die Fackel und der Erste Weltkrieg

  • Halliday, John D.: Karl Kraus, Franz Pfemfert and the First World War. A comparative Study of "Die Fackel" and "Die Aktion" between 1911 and 1928. Passau 1986.

Dramatisches Werk

  • Mautner, Franz H.: Über Karl Kraus' Komödie "Wolkenkuckucksheim": Aristophanes' "Vögel" nach 2300 Jahren. In: Austriaca. Beiträge zur österreichischen Literatur. Festschrift für Heinz Politzer zum 65. Geburtstag. Hrsg. v. Winfried Kudszus u. Hinrich C. Seeba. Tübingen 1975. S. 315-328.

Hinweise zur Forschungslage

Die hier verzeichnete Auswahl stellt nur einen kleinen Ausschnitt der umfangreichen Kraus-Forschung dar. Seit den 1970er Jahren hat sich eine breite wissenschaftliche Beschäftigung mit seinem Werk entwickelt, die alle Aspekte seines Schaffens umfasst: von der Sprach- und Pressekritik über sein dramatisches Werk bis hin zu seinen zahllosen Polemiken gegen Zeitgenossen. Besonders erwähnenswert ist die digitale Erschliessung der "Fackel", die heute online zugänglich ist und neue Forschungsperspektiven eröffnet.