Webressourcen zu Wulf Kirsten
Kommentierte Linksammlung zum Lyriker und Erzähler aus Thüringen
Wulf Kirsten (geboren 1934 in Klipphausen bei Meissen) gehört zu den bedeutenden Lyrikern der deutschen Gegenwartsliteratur. Sein Werk zeichnet sich durch eine praezise Beobachtung der saechsischen und thüringischen Landschaft aus, verbunden mit einem feinen Gespür für sprachliche Nuancen und dialektale Färbungen.
Seit 1965 lebt Kirsten in Weimar, wo er als Lektor im Aufbau-Verlag tätig war. Seine Gedichtbände und Erzählungen haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Peter-Huchel-Preis und den Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin.
Porträts und biografische Informationen
Verschiedene Online-Angebote bieten Einstiege in Leben und Werk Wulf Kirstens:
- Landes-Wettbewerb Deutsche Sprache und Literatur Baden-Württemberg: Ulrich Meyers Porträt "Der Lyriker Wulf Kirsten" bietet eine fundierte Einführung in das lyrische Werk.
- Österreichische Gesellschaft für Literatur: Knappe biografische Informationen zum Autor.
- Lyrikwelt.de: Bio-bibliografische Kurzinformationen mit Werkübersicht.
- Ammann Verlag Zürich: Biografische Angaben des Schweizer Verlags, bei dem wichtige Werke Kirstens erschienen sind.
Medienbeiträge
Rundfunkanstalten haben wiederholt über Wulf Kirsten berichtet:
- WDR-Fernsehen (WestArt): Porträt des Autors im Rahmen der Kultursendung.
- Bayerischer Rundfunk (LeseZeichen): Der Beitrag "In Sachsen und Thüringen: Der Schriftsteller Wulf Kirsten" stellt den Autor im Kontext seiner mitteldeutschen Heimat vor.
Gedichte im Netz
Einige Gedichte Wulf Kirstens sind online zugänglich:
- "Wettersturz": Auf den Seiten des Ammann Verlags.
- "stufen": Veröffentlicht in der ZEIT (Nr. 31/2001).
Diese Texte vermitteln einen ersten Eindruck von Kirstens charakteristischer Sprache, die praezise Naturbeobachtung mit einer eigenwilligen, oft an ältere Sprachschichten ankuepfenden Diktion verbindet.
Rezensionen zu wichtigen Werken
"Wettersturz" (Ammann Verlag 1999)
Der Gedichtband wurde in mehreren Publikationen besprochen. Maren Arzt hat für "Literaturkritik.de" eine Rezension verfasst, die Kirstens Fähigkeit hervorhebt, alte und neue Sprachwelten miteinander zu verbinden.
"Die Prinzessinnen im Krautgarten" (Ammann Verlag 2000)
Dieser Erzählband hat breite Aufmerksamkeit gefunden:
- Volker Strebel würdigt im "Berliner LeseZeichen" (Ausgabe 3/2001) die "poetischen Erinnerungsfragmente" des Bandes.
- Peter Mohr bespricht das Werk in "Literaturkritik.de" (Nr. 12/2000).
- Elisabeth Weyer stellt den Band bei br-online vor.
- Jochen Rack verfasste einen SWR 2-Buchtipp (April 2001).
"Eintragung ins Grundbuch" (Hain Verlag 1996)
Die von Kirsten herausgegebene Anthologie "Eintragung ins Grundbuch. Thüringen im Gedicht" wurde von Sven Sage im "Berliner LeseZeichen" besprochen.
"Stimmen aus Buchenwald" (Wallstein Verlag 2002)
Gemeinsam mit seinem Sohn Holm Kirsten gab Wulf Kirsten diesen Band heraus. Jan Roehnerts Rezension im "titel - Magazin für Literatur und Film" beleuchtet die Bedeutung dieser Dokumentation.
Wulf Kirsten und Hermann Hesse
Die Stadt Calw hat im Rahmen des Hesse-Jahres 2002 einen Beitrag zum Verhältnis zwischen Wulf Kirsten und Hermann Hesse veröffentlicht. Kirsten hat sich wiederholt mit dem Werk Hesses auseinandergesetzt.
Wulf Kirsten über andere Autoren
Als ehemaliger Lektor und aufmerksamer Leser hat sich Wulf Kirsten auch zu anderen Schriftstellern geäußert. Sein "Nachsatz" zu Gisela Kraft aus dem Band "Rundgesang am Neujahrsmorgen" (2001) findet sich auf den Seiten von "Klang kon Text".
Weimar als literarischer Ort
Ein Artikel von Dorothea von Törne in der "Welt" (6. März 1999) dokumentiert einen Spaziergang mit Wulf Kirsten durch Weimar, das 1999 Kulturhauptstadt Europas war. Der Beitrag vermittelt Eindrücke von Kirstens Beziehung zu dieser Stadt.
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