Webressourcen zu Andreas Maier
Kommentierte Linksammlung zum Gegenwartsautor aus der Wetterau
Andreas Maier (geboren 1967 in Bad Nauheim) gehört zu den profiliertesten Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur. Mit seinem Debüt "Wäldchestag" (2000) gelang ihm ein viel beachteter Einstand, der ihm unter anderem eine Einladung zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb einbrachte.
Maiers Romane zeichnen sich durch ihre praezise Beobachtung provinzieller Lebenswelten aus. Die Wetterau und das Rhein-Main-Gebiet bilden den geographischen Hintergrund vieler seiner Werke. Dabei gelingt es Maier, das scheinbar Kleine und Alltägliche in seinen existenziellen Dimensionen sichtbar zu machen.
Biografische Informationen
Verschiedene Online-Angebote bieten Einstieg in Leben und Werk Andreas Maiers:
- Suhrkamp Verlag: Der Hausverlag Maiers bietet bio-bibliografische Informationen auf seiner Website.
- Lyrikwelt.de: Biografische Hinweise mit Werkübersicht.
- Göthe-Institut: Kurze Buchvorstellung mit biografischen Angaben für ein internationales Publikum.
Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2000
Andreas Maier nahm im Jahr 2000 am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil und las dort seinen Text "Diagnosestunde". Die Seiten des Bachmannpreises dokumentieren seinen Auftritt. Die Teilnahme an diesem renommierten Wettbewerb markierte einen wichtigen Schritt in Maiers literarischer Karriere.
Rezensionen zu "Wäldchestag" (2000)
Maiers Debüt über das Frankfurter Volksfest hat breite Beachtung gefunden. Der Roman erzählt von einem Tag im Leben einer Kleinstadt in der Wetterau und fängt dabei Gerüchte, Gespräche und die Atmosphäre provinzieller Geselligkeit ein.
Wichtige Besprechungen
- Ulrich Greiner (ZEIT): "Vom grossen Hörensagen" - Greiner würdigt den Roman als "völlig besoffenen und völlig überzeugenden" Erstling.
- Franz Haas (Neue Zürcher Zeitung): "Pfingsten in der kleinen Stadt" beleuchtet die atmosphaerische Dichte des Romans.
- Dieter Wunderlich: Inhaltsangabe mit Kurzkommentar auf seiner Literaturseite.
- New Books in German: Englischsprachige Buchvorstellung für internationale Leser.
- Perlentaucher: Zusammenfassung mehrerer Rezensionen.
Weitere Besprechungen erschienen in "titel - Magazin für Literatur und Film" (Frank Keil Behrens) sowie im Online-Magazin "Textem" (Dieter Wenk).
Rezensionen zu "Klausen" (2002)
Mit seinem zweiten Roman setzte Maier seine Erkundung der Provinz fort. "Klausen" erzählt von einem Südtiroler Dorf und der Macht des Gerüchts. Der Roman bestaetigt Maiers Ruf als genaür Beobachter sozialer Dynamiken.
Ausgewählte Besprechungen
- Eva Leipprand (Literaturkritik.de): "Stille in Klausen. Ein politischer Roman eigener Art" analysiert die politische Dimension des Textes.
- Christoph Schröder (Frankfurter Rundschau): "Schwierigkeiten mit Stufe fünf" erschien auch bei Lyrikwelt.
- Hessischer Rundfunk: Das Fernsehmagazin "bücher, bücher" widmete dem Roman einen Beitrag.
- Philipp Mehne (satt.org): "Schluss mit dem Gerede?" hinterfragt die Erzählstrategie.
- Brenner-Archiv Innsbruck: Anna Rottensteiner untersucht den Roman aus österreichischer Perspektive.
- Peter Mohr (titel-magazin): "Die Macht der Gerüchte" beleuchtet das zentrale Thema.
Hörbuchfassung
Zur Hörbuchfassung von "Klausen" erschien eine kritische Rezension von Anette Müller bei Literaturkritik.de, die die Umsetzung hinterfragt.
Weitere Texte und Essays
"Usingen" (2001)
Dieter Wunderlich bietet auf seiner Homepage Textauszüge aus dieser Erzählung Maiers.
Essays
In der ZEIT (Nr. 3/2003) erschien Maiers sprachkritischer Essay "Kuemmelchen im Konjunktiv", der sich mit der häufigen Verwechslung von "sei" und "wäre" befasst. Der Text zeigt Maiers sprachwissenschaftliches Interesse.
Andreas Maier und Dostojewski
Fridtjof Küchemann widmete sich in der FAZ dem Verhältnis zwischen Andreas Maier und dem russischen Klassiker.
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