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Monika Maron

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Zuletzt aktualisiert: 14.02.2025

Kurzinfo zur Autorin

  • Name: Monika Maron
  • Geboren: 1941 in Berlin
  • Wohnort: Berlin
  • Genre: Roman, Essay
  • Auszeichnungen: Carl-Zuckmayer-Medaille 2003

Monika Maron gehört zu den wichtigen Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur. Ihr Werk ist geprägt von der Auseinandersetzung mit der deutschen Teilung, Fragen der Identität und der persönlichen Erinnerung. Ihr Debüt "Flugasche" konnte in der DDR nicht erscheinen und machte sie im Westen bekannt.

Biografische Informationen

Der S. Fischer Verlag, bei dem Marons Werke erscheinen, bietet auf seiner Website eine Kurzbiografie. Weitere bio-bibliografische Informationen finden sich bei Lyrikwelt und auf einer Seite der Universität Marburg, die Studierende im Rahmen eines Projekts zur Gegenwartsliteratur erstellten.

Das Erlanger Pötenfest 2002 präsentierte ein Portrait mit Werkverzeichnis. Anlässlich der Verleihung der Carl-Zuckmayer-Medaille 2003 würdigte der SWR die Autorin ausführlich.

Kontroverse um die Stasi-Vergangenheit

Im August 1995 berichtete die Berliner Zeitung über Marons frühe Kontakte zur Staatssicherheit der DDR. Diese Enthüllungen lösten eine intensive Debatte über das Verhältnis von Literatur und politischer Verstrickung aus.

Rezensionen zu einzelnen Werken

Flugasche (1981)

Marons Debüt, das in der DDR nicht erscheinen durfte und im Westen veröffentlicht wurde, thematisiert die Umweltverschmutzung in Bitterfeld. Eine wissenschaftliche Hausarbeit widmete sich den Protagonisten der DDR-Erzählprosa und bezog dabei auch "Flugasche" ein.

Animal Triste (1996)

Dieser Roman fand breite Beachtung in der Literaturkritik. Bookinist und weitere Portale boten ausführliche Besprechungen.

Pawels Briefe (1999)

In diesem autobiografisch geprägten Buch spürt Maron der Geschichte ihrer Familie nach. Die Wochenzeitung Freitag titelte "Triumph der Überlebenden". Weitere Rezensionen erschienen in der Wiener Zeitung, bei Literaturkritik.de, im Berliner LeseZeichen und in der studentischen Zeitschrift Literatour-Express. Die Zeitschrift Glossen veröffentlichte eine englischsprachige Besprechung.

quer über die gleise (2000)

Marons Essaysammlung wurde im Berliner LeseZeichen unter dem Titel "Die Katze Erinnerung" besprochen. Der Perlentaucher fasste mehrere Rezensionen zusammen.

Endmoränen (2002)

Dieser Roman löste eine breite Resonanz aus. Der Spiegel titelte "Deutschland im Herbst", der Münchner Merkur sprach von "Herbst in Basekow". Zahlreiche weitere Medien wie ZDF, NDR, BR-online und das Marburger Forum würdigten das Buch. Auch internationale Stimmen wie die Schweizer Seite litart.ch besprachen den Roman.

Wissenschaftliche Rezeption

Der niederländische Verlag Rodopi veröffentlichte 2002 einen wissenschaftlichen Sammelband mit dem Titel "Monika Maron in Perspective", herausgegeben von Elke Gilson. Diese Publikation bietet dialogische Einblicke in zeitgeschichtliche, intertextülle und rezeptionsbezogene Aspekte ihres Werkes.

Hinweis zur Aktualität

Die ursprünglich verlinkten Webseiten waren zum Zeitpunkt der Erstellung aktiv. Für aktülle Informationen empfehlen wir eine Recherche beim S. Fischer Verlag oder auf etablierten Literaturportalen.