Webressourcen zu Christoph Meckel
Kommentierte Linksammlung zum Lyriker, Erzähler und Grafiker
Christoph Meckel (geboren 1935 in Berlin) gehört zu den vielseitigsten Künstlern der deutschen Nachkriegsliteratur. Er verbindet lyrisches Schreiben mit grafischer Kunst und hat ein umfangreiches Werk an Gedichten, Erzählungen, Romanen und Grafiken geschaffen.
Mit seinem Buch "Suchbild. Über meinen Vater" (1980) prägte Meckel das Genre der literarischen Vatersuche. Die Auseinandersetzung mit der Elterngeneration und deren Verstrickung in den Nationalsozialismus wurde zu einem prägenden Thema seines Werks, das er 2002 mit "Suchbild. Meine Mutter" fortsetzte.
Biografische Informationen
Verschiedene Online-Angebote bieten Einstieg in Leben und Werk Christoph Meckels:
- Deutsche Schillerstiftung Weimar: Bio-bibliografischer Informationstext zu diesem Förderer der Stiftung.
- Hanser Verlag: Biografische Informationen auf der Verlagswebsite.
- Lyrikwelt.de: Bio-bibliografische Angaben mit Werkübersicht.
- Joseph-Breitbach-Stiftung: Informationen der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz.
Porträts und Berichte
Lesungen
Das Meranier-Gymnasium in Lichtenfels dokumentierte eine Lesung Meckels mit einem ausführlichen Bericht, der Eindrücke von der Begegnung mit dem Autor vermittelt.
Die Website "Region Hannover" veröffentlichte ein kleines Porträt anlässlich einer Lesung im Februar 2003.
Internationale Perspektive
Hans-Jürgen Greifs Aufsatz "Le Theatre du Monde selon Christoph Meckel" bei "Nuit Blanche" beleuchtet das Werk aus franzoesischer Perspektive.
Gedichte im Netz
Einige Gedichte Christoph Meckels sind online zugänglich:
- "Traum": In der Lyrik-Anthologie veröffentlicht.
- "Ballade": Auf Thore Wulfs "Lyriksammlung der Zwischenwelt".
- "Rede vom Gedicht": Bei Gedichte.vu abrufbar.
- "Dass Du": Von der SK Stiftung Kultur Köln im Rahmen von "Pötmail" veröffentlicht.
Diese Auswahl vermittelt einen Eindruck von Meckels lyrischer Sprache, die oft surreale Bilder mit existenziellen Fragen verbindet.
Rezensionen zu wichtigen Werken
"Schlammfang" (1993)
Christoph Steven hat bei "Carpe Librum" eine Kurzrezension verfasst.
"Ein unbekannter Mensch" (1997)
Ebenfalls bei "Carpe Librum" findet sich Christoph Stevens Besprechung dieses Romans.
"Zähne" (2000)
Der Gedichtband erhielt unterschiedliche Aufmerksamkeit:
- Perlentaucher bietet eine Zusammenfassung der FAZ-Rezension.
- Thomas Betz fragt in Literaturkritik.de (Nr. 5/2002): "Das Gedicht und was von ihm übrig bleibt".
"Blut im Schuh" (2001)
Jürgen Verdofsky rezensierte diesen Gedichtband in der Frankfurter Rundschau unter dem Titel "Blut im Schuh, nicht von meinem Fuss". Die Besprechung ist auch bei Lyrikwelt verfügbar. Eine Zusammenfassung bietet Perlentaucher.
"Suchbild. Meine Mutter" (2002)
Mit diesem Buch setzte Meckel seine literarische Familienforschung fort:
- Paul L. Walser (WochenZeitung Zürich): "Rache an einer Toten" - eine kritische Auseinandersetzung.
- Tilman Krause (Die Welt): "Eine Dame der Geisteselite" würdigt das Buch.
Hinweis zur Linksammlung
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