Luise Rinser
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Kurzinfo zur Autorin
- Name: Luise Rinser
- Lebensdaten: 1911-2002
- Geburtsort: Pitzling bei Landsberg am Lech
- Genre: Roman, Erzählung, Tagebuch
- Verlag: S. Fischer
Luise Rinser zählt zu den profiliertesten deutschen Autorinnen der Nachkriegszeit. Ihr umfangreiches Werk umfasst Romane, Erzählungen und Tagebücher. Neben ihrer literarischen Tätigkeit engagierte sie sich politisch und spiritüll. Die Stadt München würdigte sie als eine Autorin, für die Leben und Schreiben untrennbar verbunden waren.
Biografische Informationen
Der S. Fischer Verlag, bei dem Rinsers Werke erschienen, bietet auf seiner Website eine biografische Kurzinfo. Lyrikwelt präsentiert ebenfalls eine kompakte Kurzvita. Anlässlich ihres 85. Geburtstags veröffentlichte die Berliner Zeitung einen ausführlichen Artikel von Peter Mohr. Zum 90. Geburtstag würdigte die Landeshauptstadt München die Autorin unter dem Titel "Arena statt Elfenbeinturm".
Nachrufe und Würdigungen
Nach ihrem Tod im Jahr 2002 erschien bei 3sat online ein Nachruf unter dem Titel "Engagiert und unbeugsam". Dieser Text fasst Leben und Werk der streitbaren Intellektüllen zusammen.
Spiritülle Dimension
Luise Rinsers Interesse an östlicher Spiritualität dokumentiert ein Vortrag von Dr. Christoph Gellner bei der Akademie der Dioezese Rottenburg-Stuttgart. Unter dem Titel "Die allmähliche Ankunft des Buddha im Westen" stellte er Bezüge zwischen Hermann Hesse, Luise Rinser und Adolf Muschg her.
Die Zentrale für Unterrichtsmedien widmete sich ihrem Roman "Die vollkommene Freude" unter dem Motto "Nichts ist vergeudet, was aus Liebe geschieht".
Politisches Engagement
Rinsers Interesse an Nordkorea dokumentiert ihr "Nordkoreanisches Reisetagebuch", aus dem Auszüge im Internet verfügbar waren. Dieses Werk zeigt exemplarisch ihre Bereitschaft, sich mit kontroversen politischen Themen auseinanderzusetzen.
Rezensionen zu einzelnen Werken
Die Berlinische Monatsschrift veröffentlichte eine Rezension von Bernd Heimberger zu Rinsers Tagebuchband "Kunst des Schattenspiels. 1994-1997" unter dem Titel "Im Licht der Liebe".
Zur Neuauflage des Romans "Bruder Feür" im Thienemann Verlag erschien bei büchernachlese eine Kurzkritik von Ulrich Karger.
Filmarbeit
Luise Rinser verfasste auch Drehbücher. Das Portal artechock bietet Informationen zum Film "Kinder unseres Volkes" aus dem Jahr 1983, für den sie das Drehbuch schrieb.
Hinweis zur Aktualität
Luise Rinser verstarb 2002. Die ursprünglich verlinkten Webseiten waren zum Zeitpunkt der Erstellung aktiv. Für Informationen zu ihrem literarischen Nachlass empfehlen wir eine Recherche beim S. Fischer Verlag oder in einschlägigen Literaturarchiven.