Emile Zola
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Kurzinfo zum Autor
- Name: Emile Zola
- Lebensdaten: 1840-1902
- Geburtsort: Paris, Frankreich
- Genre: Roman, Essay, Kunstkritik
- Hauptwerk: Rougon-Macquart-Zyklus (20 Bände)
Emile Zola gilt als Begründer und wichtigster Vertreter des literarischen Naturalismus in Frankreich. Sein monumentaler Romanzyklus "Les Rougon-Macquart" schildert die Geschichte einer Familie unter dem Zweiten Kaiserreich. Neben seinem literarischen Werk erlangte er durch sein Engagement in der Dreyfus-Affäre politische Bedeutung.
Umfassende Zola-Portale
Mehrere franzoesischsprachige Websites bieten umfassende Informationen zu Leben und Werk Emile Zolas. Herausragend sind die Seiten von Veronique Leuilliot, Philippe Pujol und Pierre Cohen-Bacrie. Die Societe Emile Zola präsentiert ausführliche Informationen zum Rougon-Macquart-Zyklus.
Biografische Informationen
Das Deutsche Historische Museum Berlin bietet im Rahmen seines Portals LeMO biografische Informationen. Weitere Kurzbiografien finden sich bei Weltchronik.de, dem Projekt Gutenberg und auf den Projektseiten des Instituts für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Die Zeit veröffentlichte 2002 anlässlich des 100. Todestages einen Artikel von Rolf-Bernhard Essig.
Naturalismus und Literaturtheorie
Zolas theoretische Schriften zum Naturalismus sind auf verschiedenen Seiten dokumentiert. Das Projekt literaturwissenschaft-aktiv der Universität Essen bietet einen informativen Beitrag zu Zola und zum Naturalismus. Philippe Lavergnes ausführlicher franzoesischsprachiger Artikel behandelt Theorie und Praxis des Naturalismus bei Zola.
Die Dreyfus-Affäre
Zolas beruehmter Artikel "J'Accuse" vom Januar 1898 machte ihn zu einer zentralen Figur in der Dreyfus-Affäre. Manfred Strack verfasste für Justizskandale.de eine ausführliche Analyse dieses historischen Justizverbrechens. Professor Jean-Max Guieu, ein Zola-Experte, stellte einen englischsprachigen Beitrag zu Zola und dem Fall Dreyfus zur Verfügung.
Ursula E. Koch widmete sich in der Zeitschrift Message dem Thema Zola und Dreyfus. Das Lessing-Gymnasium Doebeln präsentierte im Rahmen eines Projekts zur jüdischen Geschichte einen biografischen Artikel zu Alfred Dreyfus.
Einzelne Werke
Germinal
Zolas Roman über den Bergarbeiterstreik im nordfranzosischen Kohlenrevier liegt in einer Neuübersetzung im Manesse-Verlag vor. Der franzoesische Volltext ist online zugänglich.
Nana
Eine Seite widmete sich den Fraüngestalten in Zolas Werk am Beispiel dieses Romans. Das Städelsche Kunstinstitut Frankfurt präsentierte eine Abbildung aus dem handschriftlichen Manuskript.
Kunstkritik
Zola war nicht nur Romancier, sondern auch bedeutender Kunstkritiker. Angela Fischel rezensierte im Berliner LeseZeichen die Sammlung "Die Salons von 1866-1896. Schriften zur Kunst" unter dem Titel "Kunstkritik aus der Feder eines grossen Schriftstellers".
Verfilmungen
Zolas Werke wurden vielfach verfilmt. Eine ausführliche Liste der Zola-Verfilmungen von 1902 bis 1997 dokumentiert die filmische Rezeption. Der US-Spielfilm "The Life of Emile Zola" aus dem Jahr 1937 unter der Regie von William Dieterle wird bei verschiedenen Filmportalen vorgestellt.
Hinweis zur Aktualität
Die ursprünglich verlinkten Webseiten waren zum Zeitpunkt der Erstellung aktiv. Da Zola zur Weltliteratur gehört, existieren zahlreiche aktülle wissenschaftliche Ressourcen. Für die Forschung empfehlen wir die Seiten der Societe Emile Zola und der einschlägigen romanistischen Institute.