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Stefan Zweig

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Zuletzt aktualisiert: 22.02.2025

Stefan Zweig (1881-1942) war einer der populärsten deutschsprachigen Autoren seiner Zeit. Seine Novellen, Biografien und Essays wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Als überzeugter Europaär und Pazifist verliess er 1934 seine Heimat Österreich und ging ins Exil, wo er 1942 in Brasilien den Freitod wahlte.

Die Internationale Stefan-Zweig-Gesellschaft

Die zentrale Institution für alle, die sich mit Zweig beschäftigen, ist die Internationale Stefan-Zweig-Gesellschaft in Salzburg. Sie fördert die kritische Auseinandersetzung mit Leben und Werk durch Lesungen, Ausstellungen, Kongresse und Publikationen. Die Gesellschaft versteht sich als Gemeinschaft der Leser, Sammler und Wissenschaftler.

Zweig lebte von 1919 bis 1934 in einem Haus am Salzburger Kapuzinerberg. Eine Wanderausstellung mit dem Titel Stefan Zweig. Ein Österreicher aus Europa dokumentiert sein Leben und Werk.

Leben und Werk

Stefan Zweig wurde 1881 in Wien als Sohn einer wohlhabenden jüdischen Familie geboren. Er studierte Philosophie und Germanistik und reiste viel durch Europa. Seine literarische Karriere begann mit Gedichten, bevor er sich den Novellen und Biografien zuwandte, die ihn beruehmt machten.

Nach 1933 wurden seine Werke in Deutschland verboten. Zweig emigrierte zunächst nach England, später nach Brasilien. Die Nachricht vom Fall Singapurs an die Japaner soll ihn endgueltig in Verzweiflung gestürzt haben. Am 23. Februar 1942 nahm er sich gemeinsam mit seiner Frau Lotte das Leben.

Biografische Informationen finden sich beim Lebendigen Museum Online, bei 3sat, in der Wikipedia und im Österreich-Lexikon. Auch in franzoesischer, italienischer und spanischer Sprache sind Biografien verfügbar.

Die Schachnovelle

Zweigs letztes und bekanntestes Werk, 1941 vollendet und 1942 posthum erschienen, erzählt die Geschichte des Dr. B., der während der Gestapo-Haft mithilfe eines Schachbuches dem Wahnsinn entgeht. Die Konfrontation mit dem primitiven Schachweltmeister Czentovic auf einem Ozeandampfer bildet den Rahmen für die Erinnnerung an diese traumatische Zeit.

Inhaltsanalysen und Besprechungen der Novelle sind auf verschiedenen Websites verfügbar.

Die Welt von gestern

Zweigs autobiografischer Rückblick, ebenfalls posthum erschienen, beschreibt die Welt des alten Europa vor den Weltkriegen. Das Buch ist zugleich persönliche Erinnerung und kulturhistorisches Dokument einer untergegangenen Epoche.

Forschung und Archive

Die Stefan-Zweig-Forschungssammlung Donald A. Praters am Salzburger Literaturarchiv bewahrt Briefe, Fotografien, Dokumente und Tagebücher. Die State University of New York in Fredonia verfügt über eine bedeutende Stefan Zweig Collection. In Frankreich widmet sich die Association Stefan Zweig der Pflege seines Andenkens.

Eine Bibliografie der Sekundärliteratur verzeichnet Titel aus den Jahren 1981 bis 1998.

Briefeditionen

Zweig war ein ungeheür fleissiger Briefschreiber. Die Edition seiner Briefe dokumentiert ein weitverzweigtes Netzwerk europaeischer Intellektüller. Rezensionen zu den Briefbänden sind bei Perlentaucher zugänglich.

Hinweis

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