| Aus Liebe zum geschriebenen Wort
Startseite » Links » Autoren-Links » Wolfgang Hilbig
Linksammlung

Wolfgang Hilbig

Weiterführende Online-Ressourcen

Zuletzt aktualisiert: 16.06.2025

Kurzinfo zum Autor

  • Name: Wolfgang Hilbig
  • Lebensdaten: 1941-2007
  • Herkunft: Meuselwitz, Thüringen
  • Genre: Lyrik, Roman, Erzählung
  • Auszeichnungen: Büchner-Preis, Peter-Huchel-Preis

Wolfgang Hilbig zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Werk, das Lyrik, Erzählungen und Romane umfasst, ist geprägt von der Erfahrung der DDR-Gesellschaft und einer einzigartigen sprachlichen Intensität. Die Verleihung des Georg-Büchner-Preises würdigte sein literarisches Lebenswerk.

Biografische Informationen

Verschiedene Kulturinstitutionen bieten ausführliche biografische Darstellungen zu Wolfgang Hilbig. Das Göthe-Institut Dublin präsentierte ein Zeitzeugen-Portrait, der Hessische Rundfunk widmete ihm ein Autorenportrait. Der S. Fischer Verlag, bei dem Hilbigs Werke erschienen, stellt auf seiner Website umfassende Informationen bereit.

Die Literary Encyclopedia veröffentlichte einen englischsprachigen Aufsatz von Jennifer Marston William, der einen Überblick über Leben und Werk des Autors bietet.

Literaturpreise und Auszeichnungen

Wolfgang Hilbig wurde mit zahlreichen bedeutenden Literaturpreisen gewürdigt. Der Peter-Huchel-Preis 2002 würdigte sein lyrisches Schaffen - das DeutschlandRadio sprach aus diesem Anlass von einem "subversiven Zeugenamt" des Dichters. Der Georg-Büchner-Preis, die höchste literarische Auszeichnung im deutschsprachigen Raum, krönte sein Lebenswerk.

Als Stadtschreiber von Bergen-Enkheim setzte Hilbig eine lange Tradition fort. Die Stadt dokumentierte diese Ernennung auf ihrer offiziellen Homepage.

Wissenschaftliche Rezeption

Die Edition Text + Kritik widmete Wolfgang Hilbig einen eigenen Band (Nr. 123), herausgegeben von Heinz Ludwig Arnold. Diese Publikation bietet einen umfassenden Überblick über die literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit seinem Werk.

Besondere Aufmerksamkeit verdient der Aufsatz von Joachim Pfeiffer aus dem Jahr 1995, der Hilbigs Roman "Ich" in die Tradition des romantischen Künstlerromans einordnet.

Rezensionen zu einzelnen Werken

Die Kunde von den Bäumen (1994)

Diese Erzählung wurde bei carpe librum ausführlich besprochen und gilt als charakteristisches Beispiel für Hilbigs Prosa.

Das Provisorium (2000)

Dieser Roman erschien beim S. Fischer Verlag und fand breite Resonanz in der Literaturkritik. Rezensionen erschienen unter anderem im DeutschlandRadio, bei Literaturkritik.de, in der Wiener Zeitung und in der Wochenzeitung Freitag. Die Berliner Stadtzeitung Scheinschlag wählte den Titel "Interzonen-Alkoholismus" für ihre Besprechung.

Bilder vom Erzählen (2001)

Hilbigs Gedichtband wurde bei Literaturkritik.de unter dem Titel "Abgewandte Areale" rezensiert.

Hinweis zur Aktualität

Die ursprünglich verlinkten Webseiten waren zum Zeitpunkt der Erstellung aktiv. Da Wolfgang Hilbig 2007 verstarb, empfiehlt sich für aktülle Informationen zu seinem Nachlass und zur Werkausgabe eine Recherche beim S. Fischer Verlag oder in einschlägigen Literaturarchiven.