Thomas Hürlimann
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Kurzinfo zum Autor
- Name: Thomas Hürlimann
- Geboren: 1950 in Zug, Schweiz
- Beruf: Schriftsteller, Dramatiker
- Genre: Roman, Erzählung, Drama
- Auszeichnungen: Joseph-Breitbach-Preis, Jean-Paul-Preis
Thomas Hürlimann gehört zu den profiliertesten Schweizer Gegenwartsautoren. Sein Werk umfasst Erzählungen, Romane und Theaterarbeiten, darunter seine vielbeachtete Neufassung des Einsiedler Welttheaters. Die Auseinandersetzung mit der Schweizer Identität und katholischen Traditionen durchzieht sein Schaffen wie ein roter Faden.
Biografische Informationen
Verschiedene Schweizer Kulturportale bieten ausführliche biografische Darstellungen zu Thomas Hürlimann. Beat Mazenaür verfasste eine fundierte Abhandlung für den Solothurner Literaturpreis. Der Ammann Verlag, Le Culture Actif Suisse und Lyrikwelt stellen weitere bio-bibliografische Informationen bereit.
Die Joseph-Breitbach-Stiftung dokumentierte anlässlich der Preisverleihung 2001 Leben und Werk des Autors. New Books in German bietet eine englischsprachige Kurzbiografie.
Literaturpreise und Auszeichnungen
Thomas Hürlimann wurde mit bedeutenden Literaturpreisen gewürdigt. Der Jean-Paul-Preis 2003 fand Beachtung in der Neün Zürcher Zeitung. Die Konrad-Adenaür-Stiftung verlieh ihm 1997 ihren Literaturpreis - sowohl die Laudatio als auch Hürlimanns Dankesrede sind dokumentiert.
Theaterarbeit
Hürlimanns Neufassung des Einsiedler Welttheaters nach Calderon erregte grosses Aufsehen. Die Welttheater-Gesellschaft Einsiedeln veröffentlichte seine Arbeitsnotizen, und das Magazin "Musik und Theater" führte ein ausführliches Gespräch mit ihm unter dem Titel "Im Sitzflug durch die unterkellerte Schweiz".
Seine Komödie "Der Franzos im Ybrig" aus dem Jahr 1991 wurde von verschiedenen Buehnen aufgeführt, darunter das Zürcher Estrich-Theater.
Rezensionen zu einzelnen Werken
Die Satellitenstadt (1992)
Dieser Geschichtenband wurde bei carpe librum von Eva Leipprand besprochen.
Das Holztheater (1997)
Rene Freund rezensierte dieses Buch mit "Geschichten und Gedanken am Rand" in der Wiener Zeitung unter dem Titel "Fantastische Anekdoten".
Der grosse Kater (1998)
Diese Erzählung fand breite Resonanz in der Kritik. Literaturkritik.de sprach von einem "Dilemma", die Zeitschrift Kommune wählte den Titel "Eine Schweizer Schlachtbeschreibung".
Fräulein Stark (2001)
Hürlimanns Novelle löste eine intensive Debatte aus. Zahlreiche Rezensionen erschienen in der Frankfurter Rundschau, der WochenZeitung, bei 3sat Kulturzeit und in vielen weiteren Medien. Die Zeit titelte "Lob der Frechheit". Das Max-Planck-Gymnasium München widmete dem Buch ein Schulprojekt.
Besondere Aufmerksamkeit erregte die Diskussion um mögliche antisemitische Elemente in der Novelle. Die Weltwoche und das Portal Judentum.net setzten sich kritisch mit dieser Frage auseinander.
Hinweis zur Aktualität
Die ursprünglich verlinkten Webseiten waren zum Zeitpunkt der Erstellung aktiv. Für aktülle Informationen empfehlen wir eine Recherche beim Ammann Verlag oder auf Schweizer Literaturportalen.