| Aus Liebe zum geschriebenen Wort
StartseiteSekundärliteraturAutoren › Hirschfeld
Sekundärliteratur

Georg Hirschfeld

Forschungsliteratur zum naturalistischen Dramatiker

Zuletzt aktualisiert: 12.01.2024

Auf einen Blick

  • Lebensdaten: 1873-1942
  • Wirkungsbereich: Naturalistisches Drama
  • Hauptwerke: "Zu Hause", "Die Mütter", "Steinträger Luise"

Einführung

Georg Hirschfeld gehörte zum engeren Kreis der naturalistischen Dramatiker um Gerhart Hauptmann. Seine Stücke, die sich mit sozialen Konflikten und familiären Spannungen auseinandersetzen, wurden in den 1890er Jahren an bedeutenden Bühnen aufgeführt und fanden beim Publikum wie bei der Kritik Beachtung. Obwohl sein Werk heute weitgehend vergessen ist, bietet es aufschlussreiche Einblicke in die Entwicklung des naturalistischen Theaters.

Ausgewählte Sekundärliteratur

Monographien

  • Stiglitz, Raimund: Das dramatische Werk Georg Hirschfelds. Diss. Wien 1958. [Masch.]

    Die einzige umfassende Monographie zu Hirschfelds dramatischem Schaffen. Stiglitz untersucht sämtliche Dramen und arbeitet deren Stellung innerhalb des naturalistischen Theaters heraus.

Zeitgenössische Kritik und Einordnungen

  • Bornstein, Paul: Georg Hirschfeld. In: Ders.: Die Dichter des Todes in der modernen Literatur. Berlin 1899. S. 203-215.

    Bornsteins Essay ordnet Hirschfeld in die zeitgenössische Strömung einer "Literatur des Todes" ein und analysiert die pessimistischen Grundzüge seines Werks.

  • Schikowski, John: [Zu Georg Hirschfelds "Zu Hause"]. In: Die Gesellschaft 12 (1896) Bd. I. S. 682.

    Eine zeitgenössische Rezension von Hirschfelds erfolgreichstem Stück, die Einblick in dessen Rezeption gibt.

Literaturgeschichtliche Einordnungen

  • Kafitz, Dieter: [Zu Georg Hirschfeld, insbes. zu "Zu Hause", "Steinträger Luise" und "Die Mütter"]. In: Ders.: Grundzüge einer Geschichte des deutschen Dramas von Lessing bis zum Naturalismus. Bd. 2. Königstein/Ts. 1982. (= Athenäum-Tb. 2176.) S. 319-321.

    Kafitz bietet eine knappe, aber präzise Einordnung von Hirschfelds wichtigsten Dramen in die Entwicklung des naturalistischen Theaters. Seine Darstellung eignet sich gut als erster Einstieg.

Hinweise zur Forschungslage

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Georg Hirschfeld ist äußerst überschaubar. Außer der Wiener Dissertation von Raimund Stiglitz existiert keine neuere Monographie. Wer sich mit Hirschfelds Werk befassen möchte, wird vor allem auf zeitgenössische Qüllen und auf Überblicksdarstellungen zum naturalistischen Drama angewiesen sein. Die Dissertation von Stiglitz ist leider nur als maschinenschriftliches Exemplar überliefert und daher schwer zugänglich.

Für einen ersten Überblick empfiehlt sich die Darstellung bei Kafitz, die Hirschfelds Hauptwerke kurz, aber informativ einordnet.