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Sekundärliteratur

Ludwig Tieck

Forschungsliteratur zum Werk des frühromantischen Dichters

Zuletzt aktualisiert: 28.09.2024

Ludwig Tieck (1773-1853) gehört zu den bedeutendsten Vertretern der deutschen Frühromantik. Als Erzähler, Dramatiker und Literaturkritiker prägte er das literarische Leben seiner Zeit nachhaltig. Die Forschungsliteratur widmet sich sowohl seinem vielfältigen Werk als auch seiner Rolle in der Entwicklung der romantischen Bewegung.

Einführungen und Gesamtdarstellungen

Roger Paulin veröffentlichte eine Einführung zu Ludwig Tieck in der Sammlung Metzler (Stuttgart 1987). Paul Gerhard Klussmann behandelte Tieck im Band Deutsche Dichter des 19. Jahrhunderts (Berlin 1969). Emil Staiger analysierte Ludwig Tieck und den Ursprung der deutschen Romantik (Zürich/Freiburg 1963).

Ernst Ribbat legte Studien zur Konzeption und Praxis romantischer Poesie bei Tieck vor (Kronberg 1978). Thomas Guenther Ziegner untersuchte die Geselligkeitsproblematik in Werk und Leben des Dichters (Frankfurt u.a. 1987).

Märchenspiele und Theatersatiren

H. G. Beyer widmete sich Tiecks Theatersatire Der gestiefelte Kater und ihrer Stellung in der deutschen Literatur- und Theatergeschichte (München 1960). Helmut Kreuzer analysierte den Gestiefelten Kater (Der Deutschunterricht 1963). A. Marelli untersuchte Tiecks Märchenspiele und die Gozzische Manier (Köln 1968).

Raymond M. Immerwahr behandelte die ästhetische Absicht von Tiecks fantastischen Komödien (St. Louis 1953). E. Nef verglich das Aus-der-Rolle-Fallen bei Tieck und Brecht (ZfdPh 1964).

Romantische Dichtung

A. Bodensohn analysierte Tiecks Kaiser Oktavian als romantische Dichtung (Frankfurt 1937, Nachdruck Hildesheim 1973). Manfred Frank behandelte das Problem Zeit in der deutschen Romantik und insbesondere das Zeitbewusstsein in Tiecks Dichtung (München 1974).

Hartmut Boehme untersuchte romantische Adoleszenzkrisen und die Psychodynamik der Venuskult-Novellen bei Tieck, Eichendorff und E.T.A. Hoffmann (Text und Kontext 1981). Lothar Pikulik analysierte Romantik als Ungenügen an der Normalität am Beispiel von Tieck, Hoffmann und Eichendorff (Frankfurt 1979).

Tieck und das Theater

H.-M. Kemme untersuchte Tiecks Buehnenreformpläne und -versuche sowie ihre Wirkung auf die Entwicklung des deutschen Theaters im 19. und 20. Jahrhundert (Diss. FU Berlin 1971).

Rezeptionsgeschichte

Dwight A. Klett behandelte die Tieck-Rezeption und das Bild Ludwig Tiecks in den deutschen Literaturgeschichten des 19. Jahrhunderts (Heidelberg 1989). Achim Hölter veröffentlichte eine Studie zu Tieck unter dem Titel Literaturgeschichte als Poesie (Heidelberg 1989).

Hanna Kiel untersuchte Ludwig Tieck und das Junge Deutschland (Diss. München 1922). Mathias Bertram analysierte das Lenz-Bild Ludwig Tiecks (Zeitschrift für Germanistik 1987).

Der späte Tieck

Christian Gneuss widmete sich dem späten Tieck als Zeitkritiker (Düsseldorf 1971). Walter Schmitz gab einen Sammelband zu Tiecks Literaturprogramm und Lebensinszenierung im Kontext seiner Zeit heraus (Tübingen 1997).